Meldung im Detail

11.09.2018 Dienstag Bootstaufe auf der Zitadelle – Spandau

Das neue Boot wurde auf dem Namen Adler 47 / Kalle getauft

Viele Helfer waren notwendig um die Taufe auszurichten

Der Hafen der Zitadelle Spandau

Präsident der DLRG Berlin - Kai Wegner

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank

Sekt darf bei einer Bootstaufe nicht fehlen

Ein Teil der Spandauer Politik auf dem neuen Boot

Viele Fragen zum neuen Boot wurden beantwortet

Geschenke durften nicht fehlen :-)

Ein Teil der Stationsmannschaft

Taufpatin Caroline Scheidt

Stationsleiter Olaf Jahn und Namensgeber Karl-Heinz "Kalle" Grothe

Das Boot vor dem Juliusturm der Zitadelle Spandau

Adler 47 vor der Spandauer Skyline

Samstag der 8. September 2018 war ein aufregender Tag. Denn heute stand ich im Mittelpunkt, ich wurde getauft.

„Kalle“ lautet mein Name jetzt.

Zunächst möchte ich mich aber kurz vorstellen bevor ich berichte wie mein Tag verlief. Meine Funkrufname ist „Pelikan 47“, ich bin das wohl schnellste, elektrisch betriebene Motorrettungsboot in Deutschland und habe meinen Vorgänger nach stolzen 33 Dienstjahren abgelöst.

Ich werde zukünftig mit meiner engagierten Bootsbesatzungden  für Sicherheit auf dem Glienicker See, ganz im Südwesten Berlins,  sorgen . Ich wurde komplett aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, was die Helfer der DLRG und mich besonders stolz macht.

Sehr erfreut war über den besonderen Veranstaltungsort, denn wir haben meine Taufe auf der Zitadelle Spandau gefeiert.

Am Morgen des ereignisreichen Tages wurde ich mit meinen Bootsgeschwistern geparkt und schick geschmückt wurde ich auch, denn man wird ja schließlich nicht alle Tage getauft. Nachdem um mich herum alles aufgebaut war, ging es auch schon los.

Die geladenen Gäste kamen, es wurde zunehmend voller. Auch Politiker aus dem Bundestag, Abgeordnetenhaus, Bezirksverordnetenversammlung, Stadträte und sogar der Bezirksbürgermeister sind für mich erschienen. So langsam war ich dann doch ein bisschen aufgeregt. Aber viel Zeit zum Nachdenken blieb mir nicht. Um 11.30 Uhr ging es nämlich auch schon los: 

Mein Bezirksleiter begann mit der ersten Rede, anschließend folgte die Bezirksverordnetenvorsteherin, mein DLRG Landesverbandspräsident und schließlich noch der Bezirksbürgermeister. Dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir zum Hauptakt der Veranstaltung, ich wurde von einer jungen Kameradin meiner zukünftigen Wasserrettungsstation mit liebevollen Worten auf den Namen „Kalle“ getauft.

Mit diesem Namen wird ein ehemaliger langjähriger Stationskamerad der Station am Glienicker See wertgeschätzt. Nach meinem Sektüberguss bin ich nun ein vollwertiges DLRG Wasserrettungsboot und für alle Einsätze gewappnet.

Hoffentlich bin ich allen Herausforderungen gewachsen, aber keine Zeit für eventuelle Selbstzweifel. Zeit wurde es für die Eröffnung des Buffets,und bei leckeren Chili con/sin Carne war Zeit für viele Gespräche. Es wurde über alte Zeiten, das Hier und Jetzt gesprochen und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Man sieht ja so viele Kameraden, Mitglieder und Helfer schließlich nicht alle Tage in so stolzer Menge zusammen.

Gegen 14 Uhr waren dann die rund 200 Gäste wieder gegangen und meine rund 50 Helfer begannen mit dem Abbau von Tischen, Bänken und dem ganzen Rest. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Tag. Durch die gute Planung gab es keine unerwarteten Zwischenfälle. Vielen Dank an all meine Helfer!

Am Abend fand dann noch das alljährlicher Helferfest der DLRG-Spandau auf der Wasserrettungsstation Hakenfelde statt.

Bilder von Juliane Ross, Ron Kretschmann, Felix Albrecht, Robin Michael

Weiterführende Links:

  • Hier findest Du die technischen Daten des neuen Bootes
  • Du möchtest Dich bei der DLRG in Spandau engagieren!
    Hier findest du weitere Informationen.
  • Du möchest die DLRG bei zukünftigen Herausforderungen -wie z.B. einem neuen Einsatzfahrzeug- finanziell unterstützen?
    Hier findest Du unsere Wünsche, und Möglichkeiten diese zu erfüllen.

 

Kategorie(n)
Einsatz, Öffentlichkeitsarbeit

Von: Marie Meier

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